Workshops

SupKultur – Supervision der eigenen Praxis in einer offenen Gruppe

Der Kurs ist ausgebucht. Es gibt eine Warteliste.
Arbeitsprozesse, die auf der zwischenmenschlichen Begegnung aufbauen, sind komplexe Dialoge zwischen institutionellen Bedingungen und individuellen Erwartungen, zwischen konkreten Problemstellungen und Möglichkeiten. Die Auseinandersetzung hierüber mit dem erweiterten Blick Anderer weitet eingeengte Gedankengänge, macht Besonderheiten deutlich und sensibilisiert für versteckte und unerfüllbare Aufträge. Das Geschehen eines Therapie-, Beratungs- oder Supervisionsprozesses, dabei entstehende Beziehungsdynamiken und Übertragungsphänomene profitieren grundlegend vom Blick Außenstehender. Die Reflexion der eigenen Praxis und der fachliche Austausch im Kollegenkreis soll vor blinden Flecken bzw. einseitigen Herangehensweisen bewahren und helfen, wach, kreativ und motiviert zu bleiben.
In dieser Seminarreihe werden eigene Fälle mit kreativen Supervisionsmethoden betrachtet, werden fachbezogene Antworten auf Fragen gegeben und Vorschläge unterbreitet, die das persönliche Handlungsspektrum erweitern. Die generelle Absicht ist, die Freude an der Arbeit mit Menschen zu erhalten.
Die Veranstaltungen können einzeln oder als Ganzes besucht werden.

Termin: 1. Februar 2020 (Kurs 502)
Zeitplan: Samstag 10–18 Uhr (max.)
Ort: GIF (Franfurt)
Leitung: Detlef Klöckner, Fortbildungsleiter am GIF

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Glückswerkstatt

Dieses Wochenende ist ein Kurs in Freude, Mut und Dankbarkeit. Wir widmen es kreativ und systematisch dem Entdecken unserer Stärken, Leistungen und Schätze, dem Erinnern, Hegen und Pflegen all dessen, was wir in unserem Leben errungen und überwunden haben, was uns gelungen oder zugefallen ist, gegeben und geschenkt wurde (und wird), was uns trägt und nährt, für Krisen und Veränderungen rüstet, Selbstwert, Sinn und Hoffnung spendet und zufrieden macht.
Jenseits von Verdrängung und Vermeiden, von plattem Schönreden, Spaßgesellschaft und magischen Vorstellungen des sogenannten Positiven Denkens gilt es, sich – im eigenen Interesse wie auch für die Begleitung anderer – Neigungen zu Problemtrance und Opferrolle eingefahrene Gewohnheiten von defizitorientierter Wahrnehmung, Deutung und Wertung bewusst zu machen.
Mit etwas Übung lässt sich im Blick auf die eigene Biografie und auf die Gegenwart hier und heute unsere Fähigkeit kultivieren, die auch unter schwierigen Umständen stets vorhandenen Ressourcen und Lösungspotentiale zu erkennen und zu beleben – und unsere guten Kräfte und Glücksmomente für Wachstum und Wege aus dem Leiden fruchtbar werden zu lassen.
In diesem Workshop können Sie tanken und sich stärken, sich selbst einmal ehrlich loben, vielleicht auch freundlich ermutigend über sich lachen: „Always look at the bright side of life!“

Termin: 8.–9. Februar 2020 (Kurs 200)
Zeitplan:
Samstag 11-19:30 Uhr
Sonntag 10:30-14:30 Uhr
Ort: GIF (Frankfurt)
Leitung: Gabriele Fleckenstein, Fortbildungsleiterin am GIF

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